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www.melaniewiora.de - Ausgewählte Pressetexte zu vergangenen Ausstellungen
© by Melanie Wiora 2005

Neue Westfälische, 13. März 2013
"Entfesselte Naturgewalten", Roland Maoro

“Ihre Bilder sind schwer, eigentlich gar nicht einzuordnen. Ist das Motiv groß oder klein, gar riesig oder winzig? Es gibt keinen Bezugspunkt, der dem Betrachter einen Maßstab liefern könnte. Und trotzdem lassen Melanie Wioras Bilder überhaupt keinen Zweifel daran aufkommen, dass diese Natur gigantisch ist, aufbrausend, wild, manchmal auch ganz zart, und immer wunderschön.
Es sind keine Bilder für den Reiseprospekt. Die Naturschönheiten Islands oder aus dem Yellowstone sind gar nicht zu erkennen – aber ihre unbändige Kraft, ihre unerschütterliche Ruhe ist in den Bildern von Melanie Wiora direkt spürbar.”

 

 

Westfalen-Blatt, 13. März 2013
"Alles im Fluss", Andrea Pistorius

"Es sind Bilder von ungeheurer Vitalität: gischtsprühende Wellen, die das Meeresufer überspülen. Wolken, die von stürmischem Wind über einen grauen Horizont getrieben werden. Melanie Wiora zeigt in ihren Fotos die Natur wie sie ist: immer in Bewegung [...].
In den Naturfotografien gibt es nichts an dem der Betrachter sich festhalten kann. Keinen Berg oder Baum, noch nicht einmal eine klare Uferlinie oder einen deutlich markierten Horizont. Es gibt nur die Elemente und die Natur und alles ist in Bewegung – im ewigen Prozess des Entstehens und Vergehens, des Wandels von einem Aggregatzustand in den anderen. Wasser wird Dampf. Wind wird in Luftwirbeln sichtbar."


 

Pforzheimer Zeitung, 02. März 2012
"››Yellowstone‹‹ im Pupillenformat", Gabriele Metsker

“››Die Schönheit liegt im Auge des Betrachters‹‹ sagt ein Sprichwort. Nicht nur sie: Melanie Wiora macht auf ihren Fotografien sichtbar, wie sich ganze Welten auf jener gekrümmten, glänzenden Oberfläche spiegeln, hinter der die Iris schimmert und die Pupille sich zum Innern des Menschen öffnet – auch zu seiner Seele. ››Eyescapes‹‹ nennt die Fotografin diese kunstvoll komponierten Landschaften. Zusammen mit ihrer Porträtreihe ››Außen ist in mir‹‹ sind sie jetzt unter dem Titel ››Fokus auf den Augenblick‹‹ in der Galerie Brötzinger Art zu sehen.”

 

 

Hohenloher Tagblatt. 14. Januar 2011
"Irritationen sind beabsichtigt", Michael Dignal

“Das Bild, ein großformatiger Fotodruck mit dem Titel ››Natura X‹‹ ist nicht das einzige in der Künzelsauer Galerie am Kocher, das den Betrachter auf interessante Weise in die Irre führt. In der ersten diesjährigen Ausstellung des Hohenloher Kunstereins zeigt die ... Künstlerin Melanie Wiora insgesamt 16 Fotoarbeiten, in denen sie die wahre Beschaffenheit des Gezeigten absichtsvoll im Vagen lässt.”

 

 

Donau Kurier, 06. Oktober 2010
"Malerei mit der Kamera", Karin Derstroff

“Sehenswert also ist die Ausstellung, deren ältere Serie ››Eyescapes‹‹ erst mal nur originell zu sein scheint. Wioras eigene Pupille und das, was sich im Moment des Sehens darauf spiegelt, sind das Motiv der Bilder. Spielerisch wirkt die Idee – das Ergebnis aber hochkomplex. Denn Sehkörper und Sehobjekt, Realität und deren Spiegelung, Künstler und künstlerische Arbeit werden untrennbar zur Einheit in den Fotografien [...].
Abstrakter und entschlossener kommt dagegen Wioras zweite, ganz neue Serie ››Natura‹‹. Großformatige Naturbilder sind das, aber keinesfalls Landschaftsfotografien. Zwar dienten die Aufnahmen aus ... Naturparks als Rohmaterial, doch aus ihm machte Wiora nicht Reminiszenz, sondern unverortbar, ewig, Essenz der Natur an sich.”

 

 

Augsburger Allgemeine, 05. Oktober 2010
"Paukenschlag zur Eröffnung", Volker Linder

“Gezeigt wird nicht nur die bekannte und preisgekrönte Serie ››Eyescapes‹‹, sondern erstmals auch das neueste Werk mit dem Titel ››Natura‹‹. ››Eyescapes‹‹ bietet eine innovative Beschäftigung mit der eigenen Wahrnehmung. Zu sehen sind Landschaften oder Häuser, die sich im Auge der Künstlerin spiegeln [...].
Die Serie ››Natura‹‹ spielt mit der Erwartungshaltung, die wir an Landschaftsfotographie haben. Auf den ersten Blick sehen wir vielleicht Gletscherszenarien oder sprühende Geysire, beim zweiten Hinschauen wird aber klar, dass es sich nicht um realitätsnahe Aufnahmen handelt, sondern um stark verfremdete Motive, die ins Abstrakte gehen.”

 

 

Saarbrücker Zeitung, 16. Januar 2010, S. 10
"Per Mausklick durchs Leben", Andreas Engel

“Die seltsam flüchtig erscheinenden Hintergründe sollen womöglich die Lebenswirklichkeit junger Menschen nachzeichnen, die unterwegs sind, um schließlich mit lächelnder Zuversicht das Lebensziel irgendwo in der Ferne zu erblicken. Die große Präzision der Lambda-Fotodrucke der 1969 in Waiblingen geborenen Künstlerin betört ebenso wie ihr professioneller Umgang mit der Bildbearbeitungssoftware.”

 

 

AllgemeineZeitung, Mainz, 15. September 2008, S. 17
"Augen als Spiegel der Welt", Cek.

“Es sind hauptsächlich Landschaften, [...], welche Melanie Wiora stark vergrößert auf ihre Fotografien bannt. "Augenblicke" im wahrsten Sinne des Wortes, [...]. So zeigen Wioras Fotoarbeiten die Welt mit anderen Augen, eine Welt, die durch das Schwarz der als Reflektor dienenden Pupille ein ruhendes Zentrum hat.”

 

 

Indigo, Wolfsburg, November 2007, S. 39
"Das Ich zwischen den Welten", Christina Impala

“Die Gesichter sind unscharf und wirken irgendwie fremd. Wie Geisterwesen, die zwischen den Welten pendeln und noch nicht wissen, wo sie mal ankommen werden. Wenn da nicht der Hintergrund wäre. Meistens Häuserfronten, mal futuristisch aus Glas, mal industriell oder urban anmutend. [...] Alles bleibt fremd und seltsam entrückt. Die Gebäude im Hintergrund sind leblos. Dort wohnt niemand. Das Leben scheint still zu stehen. Wie Traumreisende wirken Wioras Porträtierte, so, als ob sie nur kurz eintauchen wollten in den Augenblick des Moments.”

 

 

Wolfsburger Nachrichten, 05. Oktober 2007, S. 37
"Die Blicke gehen tief in die Unendlichkeit", Hans-Adelbert Karweik

“Melanie Wiora porträtiert Gesichter, deren Augen in die Weite, ins Unendliche blicken. Sie zeigt sie nur in Fragmenten. Nur die eine oder andere Partie nimmt scharfe Konturen an, mal die Augen, dann die Lippen, mitunter die Brauen [...]. Das Porträt steht im Dialog mit einem urbanen Fragment.”

 

 

Tiroler Tageszeitung, Österreich, 24. Januar 2007, S. 24
"Spiegelungen auf der Pupille", Edith Schlocker

“Dass Melanie Wiora eigentlich von der Malerei herkommt, sieht man auch ihren Fotografien an. Sie sind voller Poesie, spielen mit Spiegelungen der Wirklichkeit auf der Pupille der Fotografin. Wioras Wimpern werden bei diesen Bildern fast zu etwas Landschaftlichem, verlieren ihre Maßstäblichkeit, mutieren zu starken Ästen von Bäumen. Wie gemalt muten auch Wioras [...] Porträts an, in denen Ausschnitte von Gesichtern mit Landschaften oder Architekturen kombiniert sind, um zusammen reizvoll surreale Geschichten zu erzählen.”

 

 

Die Neue Tiroler Zeitung, Österreich, 18. Januar 2007, S. 50
"Das Spiegelbild des Blickwinkels", llona Jelcic

“Melanie Wiora malt mit dem Medium der Fotografie Bilder wie vergängliche Erscheinungen. ››Transitions. Das andere der Wirklichkeit‹‹ ist jetzt im Fotoforum zu sehen. Ursprünglich habe sie Malerei in Karlsruhe studiert [...]. Eine Information, die angesichts der in Innsbruck ausgestellten Bilder einiges erhellt. Denn wie gemalt statt wie geknipst erscheinen nicht nur die Portraits mit flüchtigen Konturen aus der Serie ››Anwesend-Abwesend‹‹.”

 

 

Kronenzeitung, Tirol, Österreich, 18. Januar 2007, S. 39
"Die inszenierte Wirklichkeit", ELLE

“Wie Schnappschüsse wirken die Fotos von Melanie Wiora. Aber sie sind das Gegenteil. Es sind subtile Inszenierungen, minutiöse geplant. Melanie Wiora konstruiert den Zufall. Realität wird zur Phantasie, Konkretes bekommt eine imaginäre Komponente. Ein Wechselspiel von Innen- und Außensicht schafft Assoziationsebenen. Visuelle Wahrnehmungen wecken Erinnerungen und sind trotzdem am Puls der Zeit.”

 


Der Kurier, Tirol, Österreich, 18. Januar 2007, S. 14/15
"Spannende Möglichkeiten des Sehens und Erkennens"

“Einen besonderen Blick auf die Welt gewährt die Künstlerin Melanie Wiora mit ihren Fotografien. [...] dabei wird der dokumentarische Charakter von Fotografien aufgelöst. Die Grenzen von Innen und Außen in ihren Interpretationen verschwinden.”

 



PHOTONEWS, Portfolio, www.photonews.de, 10/2005
"Sie sehen viel mehr, als wir sehen”, Marc Peschke

“››Durch die Bearbeitung und die Farbigkeit der Bilder möchte ich eine intensivierte Sicht der Wirklichkeit darstellen, die psychische Zustände und das Unterbewusste mit einschließt‹‹, sagt Wiora, deren Bilder von so zarter Schönheit sind, dass man ihre dunkle Kehrseite leicht übersehen könnte: Ihre fotografischen Portraits erzählen uns nichts über die Protagonisten, die Bilder verweigern sich, weil sich ihre Akteure im Innern verpuppt haben.”



Goethe-Institut, www.goethe.de, 01/2005
“Deutsche Fotografie als kulturelle Marke”, Rolf Sachsse

“Einen ähnlichen Weg ist Melanie Wiora gegangen, die nach der Malerei an der [Karlsruher] Akademie an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe bei Uwe Laysiepen Medienkunst studierte — ihre ››Eyescapes‹‹ sind inzwischen weit geschätzt. Für diese Bilder fotografiert sie aus kürzester Distanz in ihre eigenen und andere Augen; und was wir sehen, sind die Spiegelungen von Landschaften und Szenen in der Pupille.”

Westfälische Nachrichten, 19. 8. 2004, “Fotos als fixierte Momente”, emk

“Sieht man im Film die Bewegungen des Auges, gerahmt durch die Wimpern, und die Veränderungen der Spiegelungen der Umwelt auf der Netzhaut, bleibt dem Betrachter im Foto ein fixierter Moment. Es ist das Auge der Künstlerin, durch das der Betrachter nur scheinbar hinausschaut.”

Mannheimer Morgen, 3. 7. 2003, “Geheimnisvolle Romantik”, Sibylle Derr

“››Close Horizon‹‹, was so viel bedeutet wie naher, aber auch eingeengter Horizont, vermittelt uns die Sicht der Welt in seiner Weite aber auch in seiner Begrenztheit. Ihr eigenes Auge ins Visier nehmend, spiegeln sich Bäume, Häuser, Bäche, Berge auf seiner äußeren Membran [...].”
Vor 200 Jahren haben die deutschen Romantiker wie Caspar David Friedrich ihre melancholische Weltsicht in Bilder mit tiefem Horizont hinein gewoben. Mit Melanie Wiora ist die romantische deutsche Seele wieder geboren. Obgleich sie zwischen alter und neuer Welt pendelt [...].”

Schwetzinger Zeitung, 23. 6. 2003, “Der Intellekt muss dem Aufgefassten Schärfe geben”, hoi

“Die großformatigen Fotografien [der Reihe Eyescapes] wirken, wie die Schau durch die Pupillenwand, vorbei an Augenlidern und Wimpern auf die uns umgebende Welt. Alles wirkt der Kontur beraubt, gerade Linien gibt es nicht. Eine fast impressionistische Auflösung scheint sich einstellen zu wollen. Dem Intellekt steht noch die Aufgabe zu, dem Aufgefassten seine Schärfe zu verleihen.”

Speyerer Morgenpost, 20. 6. 2003, “Das eigene Auge im Visier”, mp

“Melanie Wiora lässt in ihren Fotografien zeitlose und immateriell wirkende Welten entstehen. Ihre Portraits ››Anwesend-Abwesend‹‹, [...],schauen einem von der Ferne an, als sei im Moment des Schauens die Zeit stehen geblieben.”


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